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BENVENUTO - CELLINI
XII. WETTBEWERB - 2002
Schirmherr:
Der Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz,
Herr Kurt Beck
Veranstalter:
Zentralverband für das Juwelier-,
Gold- und Silberschmiedehandwerk
der Bundesrepublik Deutschland
Präsident Hans-J. Wiegleb
Organisatorische Abwicklung:
PROGEM MARKETING-GESELLSCHAFT FÜR DIE EDELSTEIN-
UND SCHMUCKREGION IDAR-OBERSTEIN MBH
55743 Idar-Oberstein
PRÄAMBEL
Der Benvenuto-Cellini-Wettbewerb soll dokumentieren, dass wie zu Zeiten
Benvenuto Cellinis die Werkstatt auch heute noch die Quelle der handwerklichen
und künstlerischen Kräfte der Gold- und Silberschmiede ist.
ZIEL DES WETTBEWERBS:
Der Wettbewerb hat das Ziel, eine zeitbezogene Schmuckauffassung in
die Öffentlichkeit zu tragen, mit der sich das individuell strukturierte
Ideenpotential im Gold- und Silberschmiedehandwerk deutlich von einem
marktorientierten Klischeeprodukt abzuheben vermag.
1. TEILNAHMEBERECHTIGT WAREN
alle Goldschmiede, Silberschmiede und Schmuckgestalter, die ein Gewerbe
angemeldet haben oder anerkannt freischaffend sind. Bei der Realisierung
der Wettbewerbsarbeiten ist eine Verteilung auf die Teilbereiche Entwurf
und Ausführung auf mehrere Personen (auch Edelsteinfasser) zu lässig.
Diese Personen müssen für die Öffentlichkeitsarbeit ihrem
Beteiligungsbereich nach benannt werden.
2. DIE AUFGABENSTELLUNG
Kategorie 1: Flacon
Die Aufgabenstellung bezieht sich auf die formale Zusammenführung
von Edelmetall und Edelstein, wobei das Gestaltungsbild dieses Gebrauchsgegenstandes
primär durch einen oder mehrere Edel- oder Schmucksteine beherrscht
werden muss.
Kategorie 2: Verschluss
Diese Aufgabenstellung zielt auf die Verbindung von Mechanik und Ästhetik.
Neben seiner Funktionalität als Verschluss sollen seine mechanischen
Bestandteile als Gestaltungselement den ästhetischen Mittelpunkt
eines Schmuckes bilden.
Kategorie 3: Wertumstellung
Schmuck im Zeichen der Wertumstellung
Die sich aus der Währungsumstellung ableitende Aufgabenstellung
bezieht sich auf die Realisierung einer Idee, die den Schmuck aus dem
noch weit verbreiteten Bewußtsein "Schmuck als Wertanlage"
in eine neue, individuelle Wertigkeit hebt, ohne dabei auf die Verwendung
der klassischen Werkstoffe im Gold- und Silberschmiedehandwerk zu verzichten.
Bewertungskriterien:
Kriterien bei der Bewertung aller drei Kategorien sind ein Höchstmaß
an Qualität hinsichtlich der technischen Ausführung sowie
der formalen und ästhetischen Gestaltung in Bezug zur jeweiligen
Kategorie.
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