Auf den Spuren Cellinis

Der XII. Cellini-Wettbewerb – eine Hommage an den Meister

Schon Goethe hat ihn so geschätzt, dass er die Autobiographie des Florentiners ins Deutsche übersetzte: Benvenuto Cellini – Goldschmied und Bildhauer in der europäischen Spätrenaissance.
Die Lebensgeschichte ist nicht nur eines der an-schaulichsten Quellenzeugnisse des 16. Jahrhunderts, das wir heute besitzen. Sie beweist auch die Bedeutung der Goldschmiede in der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte.


Warum ein Cellini-Wettbewerb?

Den hohen Stellenwert der Goldschmiedekunst zu bewahren, hat der Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere zu einer seinen wichtigsten Aufgaben erklärt. 1964 wird daher ein Wettbewerb ins Leben gerufen, der den Namen des berühmten Italieners trägt. Seither haben 10 Cellini-Wettbewerbe gezeigt: Die Zunft wird dem hohen Anspruch ihres Ahnherrn gerecht. Jeder Wettbewerb dokumentiert die hohe Qualität der Goldschmiedekunst, die sich permanent weiter entwickelt und damit Trends für die gesamte Schmuckbranche setzt. Doch nicht nur die Kreativität der Goldschmiede soll so gefördert werden. Erklärtes Ziel ist auch ein umfassender Einblick für die breite Öffentlichkeit in die Leistungskraft und Vielfalt der Branche.


Auszeichnungen

Beim XII. Benvenuto-Cellini-Wettbewerb 2002 wurden aufgrund des Urteils der Jury folgende Auszeichnungen vergeben:

4 Medaillen in Gold
6 Medaillen in Silber
2 Belobigungen

Die Entscheidung der Jury ist endgültig.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preisverleihung

Die Überreichung der Preise erfolgte am Freitag, 10. Mai 2002 in der Kreissparkasse Birkenfeld, Hauptstr. 80, 55743 Idar-Oberstein.

Ausstellungen

Alle Arbeiten des XII. Benvenuto-Cellini-Wettbewerbs wurden vom 10. bis 31. Mai 2002 in der Kreissparkasse Birkenfeld in Idar-Oberstein ausgestellt.
Weitere Ausstellungen sind in Planung.